Legoland-Checkliste: Ein guter Tag im Park

Legoland-Checkliste: Ein guter Tag im Park

Heute ist es wieder soweit: Das Legoland Deutschland eröffnet die neue Saison. Damit ihr beim nächsten Besuch bestens vorbereitet seid, haben wir euch hier die wichtigsten Infos, Tipps und Tricks zusammengefasst. Die ultimative Legoland Checkliste.

Ihr wollt ins Legoland Deutschland (LLD), dabei Geld sparen und möglichst viel Spaß haben? Gut, hier alles Wichtige dazu in maximal möglicher Kürze. Zum Abhaken sozusagen. 😉

  • Tickets online oder mit Rabatt: Kauft eure Tickets rechtzeitig und sucht die beste Kombination. Auf keinen Fall zum vollen Preis vor Ort! Meidet wenn möglich Events und Ferien.

  • Früh aufstehen: Der frühe Vogel fängt auch im LLD den Wurm, vor allem, wenn sich Events oder Ferien nicht vermeiden lassen. Halb 10 ist ein guter Richtwert, wann ihr da sein solltet.

  • Selbstverpflegung: Wenn ihr etwas Warmes braucht oder quengelnde (also hungrige 😉 ) Kinder habt, gut. Es gibt genug Lokale im Park. Die Preise sind im üblichen Rahmen. Wenn ihr mit der guten, alten Brotzeit auskommt: Ihr könnt euer Lunchpaket noch immer mitnehmen, vor allem bei Getränken raten wir unbedingt dazu. Einsparpotenzial: Selbst mit einem Eis vor Ort noch immer 10 bis 20€ – pro Person. Außerdem gibt es schöne Plätze (Miniland!) zum Rasten und Mampfen. Tipp für den schnellen Hunger: Die Bratwurstsemmeln sind zwar auch nicht ganz billig, gehen dafür aber schnell, sind warm und echt lecker.

  • Von hinten nach vorne: Gerade mit aufgregten Kindern wird das die schwierigste Übung, aber sie lohnt sich. Wer früh da ist, sollte schleunigst versuchen, die hinteren Attraktionen zu erreichen. Keine Warteschlangen, Morgenluft und zum Shoppen habt ihr am Ende noch genug Zeit. Die Attraktionen schließen nämlich schon eine Stunde vor dem Park. Das Herumschleppen von Lego spart ihr euch auch – clever, oder?

  • Augen auf nach Abzocke: Auch diese Übung wird mit Kids schwieriger, aber mit entsprechendem Briefing (vielleicht lockt ja ein Schlüsselanhänger o.ä. als Belohnung) nicht unmöglich. Im ganzen Legoland gibt es tolle Wurfbuden und Aktionsstände mit nettem Personal. Wie in jedem Park halt auch – und wie überall gibt es kein Lego, sondern billigen Plüsch zu gewinnen. Warum das sein muss? Seht ihr die Geldzeichen in den Parkmanager-Augen? Also: Augen auf nach Abzocke. Ein Schlüsselanhänger oder eine Minifigur runden den Parkbesuch zusätzlich ab und kosten im Endeffekt wohl weniger.

  • Werdet zum Einkaufs-Profi: Jaja, Online-Händler sind böse. Deswegen aber im Legoland einkaufen? Muss nicht zwingend sein. Ich gebe zu, dass das obligatorische Lego-Set einfach sein muss, vor allem für die Kids. Dazu gibt es genügend Auswahl und im Schnäppchenzelt (öffnet um 12 Uhr) auch immer ganz gute Rabatte. Und selbst wenn es im City- oder Star-Wars-Shop sein soll: Auch ok. Vorsicht ist bei der Fabrik geboten. Viele tolle Teile laden zum Einkaufen, 100 Gramm haben im letzten Jahr noch 9€ gekostet. 100 Gramm Lego? Ja, tatsächlich, hier gibt es Steine nach Gewicht! Und wie ihr euch denken könnt, leider nicht zu günstig. Kleine Teile sind super, sobald es an größere Platten geht: Schränkt euch oder die Juniors im eigenen Interesse ein. Ich weiß selbst, wie es ist, als Kind überfordert im Legoland zu stehen. Ein Kompromiss hier oder da hilft Kind und Eltern – und dem Geldbeutel. Eine „große“ 16×16-Platte kostet zum Beispiel nach Gewicht 3,33€. Die (dünnere) Bauplatte 32×32 dagegen um die 9€ – Fixpreis, bei Amazon und Co. sicher günstiger. Und auch die 16×16-Platte bekommt man auf Bricklink oft schon für ein bis zwei Euro das Stück. Wie viele tolle Bausteine das wohl extra sind?

  • Alter: Eine Altersempfehlung für’s Legoland zu geben ist schwierig. Bedenkt man, dass Kinder ab 3 Jahren regulär über 40€ zahlen sollen, muss man sich aber die Frage stellen: Lohnt sich das – nicht nur für mich, sondern auch für mein Kind? Von meiner Kollegin Lisa habe ich zum Beispiel den Tipp bekommen, dass ihr Junior viele Fahrgeschäfte aufgrund der Körpergröße ohnehin nicht nutzen darf. Was macht also Sinn? Grundsätzlich ist für Kinder ab ca. 4 Jahren schon eine Menge geboten. Ideal ist meiner Erfahrung nach das Altersfenster zwischen 5 und 12, je nach Größe und Entwicklungsstand des Kindes. Darunter wird es einfach schwieriger, die Kontrolle zu behalten (Vorsicht, Zwergenslalom – das meine ich nicht böse!) und die Kinder sind schnell überfordert. Man wird konstant beschallt, vergesst das bitte nicht. Darüber muss man je nach Interessen der Juniors abwägen (es gibt einen Haufen Pokéstops, braucht die noch wer?).

Zum Abschluss dieser Legoland-Checkliste beantworte ich noch (subjektiv) die Frage, die sich sicherlich viele stellen: Soll ich überhaupt ins Legoland? Klare Antwort: Ja.

Wer Lego liebt (Kind wie Erwachsener), sollte es zumindest einmal gesehen haben. Die Fahrattraktionen richten sich klar an jüngeres Publikum und die Verkaufsabsichten hinter einem Merchandise-Park sind natürlich offensichtlich. Aber es gibt auch darüber hinaus immer viel zu sehen. Ich liebe das Miniland auch nach Jahren noch (Gags für Jung und Alt inklusive) und auch die vielen gebauten Details (vor allem im Ritter-Eck) sind unheimlich schön anzusehen. Geht hin, wenn ihr ein gutes Angebot (siehe Punkt 1) findet.

Das Bild im Header stammt von Stefan Scheer – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link zum Original

2 Kommentare
Moritz
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2 Kommentare

  • Ryk Thiem
    6. April 2019, 1:17

    Beim Thema Selbstverpflegung: letztes Jahr wurden uns (4 Erwachsene) allen die Getränke abgenommen. Eigene Behälter mussten ausgeschüttet werden.

    Ansonsten ein wirklich sehr schöner Artikel. Ich freue mich schon wieder auf das neues Jahr.

    REPLY
    • Moritz@Ryk Thiem
      6. April 2019, 8:26

      Guten Morgen und vielen Dank für deinen Kommentar? Kannst du dich noch an die Umstände erinnern und uns ein bisschen mehr erzählen? Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, da hatte ich noch nie Probleme. AUch findet sich in den offiziellen Park-FAQ kein Hinweis auf ein Verbot. Im Legoland Billund ist das Mitbringen von Essen und Getränken sogar ausdrücklich erlaubt, dort gibt es wohl „Picknick-Ecken“. Und das, obwohl der Park ebenfalls zu Merlin gehört, sollte man da eine Vermutung haben.

      Ich werde das Thema auf jeden Fall aufmerksam beobachten, daher nochmals herzlichen Dank für deinen Hinweis!

      LG Moritz

      REPLY

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