Hulkbuster-Battle – Zwei Sets im Vergleich

Hulkbuster-Battle – Zwei Sets im Vergleich
  • Figuren (%)
  • Design (%)
  • Aufbau (%)
  • Spielfaktor (%)
  • Preis/Leistung (%)
76.2%

Buster-Battle Score

Beide Buster haben Stärken und Schwächen, sind aber solide Sets. Sammler können getrost mit beiden Modellen gehen oder nach Farb-Vorliebe entscheiden. Für Action-Freunde stellt sich dagegen die Frage: Kanone oder doch lieber Hulk-Faust?

Innerhalb von nur einem Jahr hat Lego zwei nahezu identische Sets auf den Markt gebracht: Den Hulkbuster aus Avengers: Infinity War und seinen Bruder, den War Machine Buster. Unter der Haube enthüllen beide Sets aber Unterschiede. Welcher Kauf lohnt sich also? Checkt es selbst, im Brickitdown Buster-Battle!

Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen zum großen Kampf des heutigen Abends! In der rechten Ecke begrüßen wir BRUCE BANNER im HULKBUSTER! Und in der linken Ecke, frisch vom Regal, WAR MACHINE im WAR MACHINE BUSTER! Die beiden Giganten treffen heute zum ersten Mal aufeinander und versprechen uns einen bombastischen Kampf – lassen wir sie also nicht länger warten … Willkommen zum gigantischen Brickitdown Hulkbuster-Battle! Und damit schalten wir zu Moritz, live aus der Kabine.

Vielen Dank, Moritz, für diese flammende Einleitung. Ja, liebe Leser, ich stehe hier tatsächlich live in der Kabine des heutigen Newcomers. Wir alle kennen James „Rhodie“ Rhodes bereits als War Machine. Heute legt der stark (*haha*) aufgerüstete Sidekick von Tony „Iron Man“ Stark allerdings sein erstes echtes Solo hin: Im ultimativen Endgame-Anzug, dem War Machine Buster, tritt er im direkten Faustkampf gegen Bruce „The Hulk“ Banner an. Und die Nerven könnten blanker nicht liegen, denn der sonst so grüne Banner hat in letzter Zeit wohl ernsthafte Potenzprobleme. Um das heutige Review nicht ausfallen zu lassen, ist er deshalb ebenfalls in einen Anzug von Stark Industries geschlüpft. Aber was können beide Kandidaten? Der Hulkbuster hat bereits Qualitäten gegen Thanos‘ Schergen bewiesen, wir checken jetzt mal Rhodies Setup. Und der erste Blick gebührt natürlich der Packung samt Inhalt.

Die eisernen Fakten zum Set:

  • Teile: 361
  • Figuren: 4 (War Machine, Ant-Man und zwei Outriders)
  • UVP: 34,99€

Wow, das ist aber viel Plastik für einen Blechmann! Auf jeden Fall sieht das Promo-Bild auf Box und Anleitung schon sehr vielversprechend aus. Sollen wir nicht weniger als volle Action erwarten? Sehen wir mal nach, was hinter den Teilen steckt. Auf zu Runde eins: die Body-Wertung!

Breite Brust und viel Geklebe

Die Teile aus Beutel eins wirken ja noch etwas schmächtig. Grau und rot dominieren das Farbschema. Aber wer bereits den Hulkbuster kennt, sollte sich nicht täuschen lassen: Auch der mächtigste Mecha kommt eben im Herzen nicht ohne Kleinteile aus. Statt schickem dunkelrot greift Rhodes aber zu grau. Doch Moment! Hinter manchen Teilen versteckt sich heimlich unscheinbarer Glanz: Silberne Goldbarren (flat silver) schmücken den Torso und bilden schwere Metallbügel. Das sieht solide aus, War Machine! Und auch die Aufkleberwut in Beutel eins zahlt sich aus, denn die flächigen Sticker verleihen dem tristen grau sprichwörtlich frischen Glanz. Hoffentlich versteckt sich dahinter kein Spoiler zu einer unerwarteten Herkunft des Anzuges. Noch haben wir den Buster nicht in Aktion gesehen, aber die Modell- Nummer auf der linken Schulter wirft Fragen auf: 4.5? Da wird doch wohl niemand mit Nano-Partikeln experimentiert haben? Ob das zulässig ist, muss wohl das Doping-Endgame zeigen. Übrigens ist nicht nur der Hulk auf der Hut: Die Outriders aus Beutel 1 schauen auch schon ganz argwöhnisch und einer macht wohl auf Wolverine …

Hulkbuster-Battle
Ob es eine gute Idee ist, mit Krallen und Klauen gegen einen Buster anzutreten? Vielleicht sind es aber auch nur Fans …

Aber was machte der Hulkbuster zu diesem Zeitpunkt? Abgesehen von den organischen Rundungen, die der rote Riese erhielt, verbirgt sich ein Mechanismus für die mechanische Donnerfaust hinter dem Cockpit – und der eine Ring. Ob dessen Kräfte aber den Sieg herbeiführen oder eben nur als Abstandhalter verwendet wurden (diese Dekadenz, Herr Stark, also wirklich!) wird sich noch zeigen müssen. War Machine verzichtet jedenfalls auf große Schwünge und lagert gleich Ersatzmunition hinter dem Pilotensitzstand.

Guter Stand ist der halbe Buster

Und damit sind wir auch schon beim zweiten Beutel und dem nächsten Teil unseres Reviews angelangt: Denn ein guter Stand ist auf jeden Fall der halbe Buster. Für den Sieg über verrückte Titanen wird es zwar mehr brauchen, aber trotzdem wollen wir uns dem Beinwerk und dessen Bestandteilen nicht verschließen. Run, Rhodie, run!

Auch in Runde zwei geht der graue Wahnsinn weiter und wird in altbekannter Manier durch regelmäßige Stickereien aufgelockert. Nein, sticken wird hier niemand, aber Scott „Ant-Man“ Lang, mit neuem Anzug und neuem Helm wird dem einen oder anderen Teil sicher durchs Nadelöhr helfen können. Die War Machine hat uns aber noch nicht verraten, ob der schrumpfende Herr zum Trainerstab oder zur Boxencrew gehört. Da hatte es Dr. Banner in der anderen Kabine leichter, denn auf den Falken ist eben auch im Kampf Verlass. Zurück bei den Beinen scheint sich aber eine Unsicherheit einzuschleichen: Rhodies grauer Mech bekommt eine Extraschicht Knieschoner spendiert. Möglicherweise soll der kriegerische Look aber auch nur den Gegner einschüchtern. Getreu dem Regelwerk der Buster-Liga ist die Dimensionierung der kraftvollen Stützen in jedem Fall dem Gegner gleichwertig. Kein Punktsieg für eine Seite in dieser Disziplin. Dies gilt auch beim Rest des Beutels zu sagen: Form und Farbe variieren, aber die Qualität der Ausstattung ist in beiden Fällen uneingeschränkt kriegstauglich. Allerdings haben wir im Gesamten noch Bedenken. Beim Beenden des zweiten Beutels konnten wir diese unangenehme Szene beobachten:

Hulkbuster-Battle
Ja, Scott, da fehlt noch was.

Es sind nur noch rund zehn Minuten bis zum Kampfbeginn und weder die War Machine noch besondere Waffensysteme haben sich in der Kabine gezeigt. Müssen wir uns Sorgen machen und ist James Rhodes etwa doch nicht zum Duell bereit? Was meint Ant-Man dazu? Herr Lang? Eine Frage, bitte!

Hulkbuster-Battle
Scott „Ant-Man“ Lang. Die kurze Version gibt es nur auf Nachfrage.

„Natürlich darf ich Ihnen nicht zu viel verraten. Aber Herr Rhodes kann nach wie vor auf meine Unterstützung bauen. Und auf jeden Fall ist die Technik seines Busters – wie auch die meines Helmes, wenn ich das anmerken darf – auf dem aktuellsten Stand. Da müssen sich unsere, ähem, seine Kontrahenten noch warm anziehen. Ich empfehle schon einmal Quantendimensions-Anzüge. Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, hier kommt der zukünftige Champion.“

Nun, da möchten wir von Brickitdown natürlich nicht im Weg stehen. Herzlich willkommen in der Buster-Liga, Herr Rhodes! Vielleicht können Sie uns ja noch ein Detail zu Ihrer Spezialaustattung aus Beutel drei verraten? Oh, natürlich, keine Spoiler, bitte!

Feuer frei für War Machine!

Nun aber, dann werden wir der Montage der letzten Teile eben live und mit Spannung beiwohnen. Schnipp-Raketen und Stud-Shooter lassen bereits das Endergebnis des Bauspaßes erwarten – und machen damit noch mehr Lust auf die direkte Konfrontation mit Banners Hulk. Buster. Hust.

Ein bisschen mager scheint die Ausbeute an Elementen im letzten Bauabschnitt zu sein, aber offensichtlich sollte man sich nicht zu vorschnell täuschen lassen. War Machine ist ein Meister seines Faches und weiß mit Tony Starks Plänen nur zu gut umzugehen. Ein Hinweis mehr auf die Natur des Busters? Wir wissen es nicht, aber die dicken Wummen, die kurz vor Kampfbeginn das Licht der Welt erblicken, lassen Großes vermuten. Geballte Gatling-Power trifft auf Raketen, trifft auf mehr Stud-Kanonen. Moment. Wo sind sie denn? Ach so. Da haben Sie uns aber ganz schön hinters Licht geführt, Herr Rhodes!

Hulkbuster-Battle
Feuer frei!

Diese zusätzlichen Stud-Shooter haben Sie doch nicht etwa aus der Rüstung gezaubert? Nun macht auch der Bedarf an zusätzlicher Munition durchaus Sinn. Bei einer Feuerrate von acht Geschossen pro Runde muss schnell nachgeladen werden. Schneller, als Ihr Kontrahent zuschlagen kann, Herr Rhodes?

Hulkbuster-Battle
James „War Machine“ Rhodes

Nun, nachdem mein Ausstatter in Dänemark das Budget für die Quantendimensions-Rüstung – die mir in den Trailern fest zugesichert wurde – in letzter Minute gekürzt hat, musste ich kurzfristig umdisponieren. Die schweren Shooter überlasse ich daher dem Nano-, ähem, Buster-Anzug. Die Minigun aus der Reservekiste meines Ersatzteilhändlers passt nun immerhin mit meinem Anzug ins Cockpit. Nichts gegen Herrn Langs Erfindungen, aber mit einem Arc-Reaktor und einer zusätzlichen Rüstung würde ich mich zugegebenermaßen etwas wohler fühlen. Ich glaube zwar nicht, dass Herr Banner im Anzug eine Gefahr für mich darstellt – Distanz und Feuerkraft sind hier zwei wichtige Stichworte, denn wir wissen alle um des Hulkbusters starke Rechte. Aber gegen den verrückten Titanen wäre etwas mehr Schutz für einen eigentlich gelähmten Mann wünschenswert gewesen. Dabei habe ich noch nicht einmal auf exklusivem schwarz bestanden. Das war dieser Händler, der nun pleite gegangen ist und für dessen Ausstattung nun Mondpreise abgerufen werden. Schade eigentlich … Aber jetzt entschuldigen Sie bitte, ich muss die letzten Vorbereitungen treffen.“

Selbstverständlich, Herr Rhodes, danke für das Statement. Den Ärger über Ihren Mangel an individuell angepasster Ausstattung können wir natürlich vollends nachvollziehen. Aber wir von Brickitdown wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg im Duell mit dem Hulkbuster – Ihre Chancen scheinen ja nicht schlecht zu stehen, den letzten Bildern nach zu urteilen. Hoffentlich reicht dies dann auch für … Oh mein Gott! SEHT EUCH DAS AN, DA IST ER! DIE WAR MACHINE IST KAMPFBEREIT!

Es ist unglaublich! Vor gut 30 Minuten noch ein Haufen Einzelteile steht nun ein kampfbereiter Mech vor uns, bereit für das große Hulkbuster-Battle. Diese breiten Schultern, diese Stärke! Da wundert es mich nicht, dass die Ellbogen vor lauter Waffen ganz starr verharren. Solange der Hulkbuster nicht auf ein Ablenkungsmanöver oder Schnelligkeit setzen kann, sieht es da wohl schlecht aus für den roten Fäusteschwinger. Ich bin gespannt. Und damit zurück ins Studio!

Smash!

Danke dir für diesen spannenden Report live aus der Kabine, Moritz! Und soeben erreichen uns nun auch noch Bilder vom Hulkbuster und Dr. Banner. Diesem konnten wir zwar leider nicht mehr live beim Aufbau beiwohnen, Tony Stark hat ihn wohl direkt aus der Upgrade-Werkstatt vorbeigebracht. Wir schalten rüber.

Wir können nun immerhin noch live Zeugen werden, wie der rote Gigant mit nahezu müheloser Leichtigkeit Proxima Midnight im Sparring aus den Sandalen schleudert. Wow, so viel Kraft in nur einer Zahnraddrehung! Die War Machine ist zwar dem Hulk im Fernkampf sichtlich überlegen, aber in Sachen Geschwindigkeit würde ich Banner noch nicht abschreiben. Wie auch immer der Kampf zwischen unseren Iron Champions ausgeht: Auch War Machine wird nicht an den Ersatzteilen sparen können. Nur gut, dass das graue Team einige im Gepäck trägt.

Hulkbuster-Battle
Das Reparatur- und Reserve-Kit der War Machine

Nach wirklich viel sieht das ja wirklich nicht aus, wenn man das offensichtliche, zerstörerische Potenzial des Hulkbusters betrachtet. Unsere Vermutung liegt abermals im Bereich der Nanotechnologie, aber wirklich sicher werden wir das wohl erst nach dem Kampf wissen. Wir sollten uns aber weder von den fließenden Formen des roten, noch vom brutalistischen Äußeren des grauen Busters täuschen lassen. Beide haben den gleichen, starken Stark-Kern und werden uns sicher …


Oh nein! Liebe Leser, soeben haben wir eine schreckliche Nachricht erhalten. Es scheint, als ob sich soeben die Hälfte der Menschheit in Luft aufgelöst hat! Alle noch verbliebenen Avengers werden somit zusammengerufen und das Duell der Hulkbuster muss entfallen. Wir entschuldigen uns für die falschen Hoffnungen, die wir möglicherweise geschürt haben. Nun hoffen wir, dass die beiden Kämpfer dem wahren Endspiel auch gewachsen sind. Seltsame Wesen strömen in unsere Nachbarschaft … Die Outriders waren wohl doch keine Fans. Dann rufen wir nun also: Go, Busters, Go!

Fazit: 100 Prozent Heavy Metal

Dieses abrupte Ende ist nun natürlich wirklich dramatisch. Welch Wahnsinniger könnte das halbe Universum, ja die Hälfte aller Menschen auslöschen? Da bin ich nur froh, dass es mich nicht erwischt hat, sondern nur mein imaginäres Kommentatoren-Ego. Im Abmarsch konnte ich dafür aber nochmal die beiden Kriegsmaschinen aus dem Hause Stark (der Winter ist übrigens bald vorbei!) im direkten Vergleich betrachten. Und was soll ich sagen? Irgendwie bin ich dann doch ganz froh, dass die beiden nicht gegeneinander, sondern miteinander in den Kampf ziehen. Auch wenn die Bilder zum größten Set der aktuellen Marvel-Endgame-Welle, dem Compound Battle nahelegen, dass zumindest einer der beiden Piloten den Anzug demnächst nicht mehr brauchen wird: Beide Buster, von Hulk und von War Machine sind zu 100 Prozent Heavy Metal – aus Lego-Steinen. Die Spielfeatures des Roten beschränken sich auf smashen, das kann er aber ganz ausgezeichnet – auch in Kinderhänden. Hier noch schnell die Fakten:

  • Teile: 374
  • Figuren: 4 (Bruce Banner, Falcon, Proxima Midnight und Outrider)
  • UVP: 34,99€

Dafür büßt er dank Kugelgelenken nichts an Beweglichkeit ein. Das Set liegt gut in der Hand und steht absolut stabil. Der graue Buster dagegen verfügt über eine Vielzahl an verschieß- und noch leichter verschluckbaren Teilen. Dies bringt durchaus Action auf die Distanz, aber dank höherem Steineverbrauch im Aufbau geht es zulasten eines zusätzlichen Geschützes. Warum War Machine (wie auch Iron Man im Polybag) keine Rüstung, sondern den nun wirklich gefühlt zehnfach verwendeten Standard-Anzug trägt, hinterfrage ich gar nicht mehr. Lego eben. Zumindest Ant-Man bekommt einen schönen Helm-Mold. Preislich sind beide Sets ordentlich, sie machen Spaß im Aufbau (ca. 25 bis 35 Minuten für gemütliche, aber geübte Baumeister) und sind trotz scheinbarer Symmetrie kurzweilige Builds. 20 Prozent Rabatt sind aber trotzdem empfehlenswert, wenn ihr mehr bekommt heißt es sowieso: zuschlagen.

Einer reicht – theoretisch

Die Frage, ob man beide braucht, beantworte ich klar mit nein. Beide Buster bauen auf demselben Prinzip auf und unterscheiden sich nur in der Ausstattung sowie der Optik. Das heißt nicht, dass beide zusammen nicht super aussehen und auch im Spiel für Kids sicher spannend sind. Die Entscheidung, welchen ihr probiert, will ich euch dabei gar nicht nehmen. Mein Favorit ist die War Machine, weil ich den Panzer-Look einfach cool finde. Dazu gibt es die Goldbarren in zwei (!) Farben: flat Silver am Cockpit und – ganz neu – in dunklem perlgrau (pearl dark grey) für den Rest. Den organischen Look des Infinity-War-Busters fängt die rote Version aber auch super ein, weshalb ich besonders gespannt auf den Filmauftritt des Grauen bin. Im Trailer erahnt man ja noch nichts. Als Bonus für Banners Mech ist außerdem die Figurenauswahl zu nennen (die Outrider-Basisfigur ist unverändert in beiden Sets und ergänz super alle anderen Avengers-Bausätze), ebenso wie der Smash-Mechanismus und zwei Bonus-Ringe in chromgold.

Wenn ihr ein Geschenk für Kinder braucht, solltet ihr deren Spielverhalten gut kennen. Die Munition der War Machine verfliegt schnell und hinterlässt wie immer einen bleibenden Eindruck im Falle unbeabsichtigten Auftretens. Dafür ist die Reichweite groß. Der Hulkbuster dagegen ist für solide Swoosh-and-Smash-Action konzipiert und daher unter Umsänden schon früher geeignet. Auch lässt der etwas weniger brutale Look den coolen Mech leichter als einfachen „Roboter“ verkaufen. Der fehlende Krieg im Namen des Sets erledigt den pazifistischen (?) Rest. So bleibt zum Schluss nur noch zu sagen:

Hulkbuster-Battle

Flieht, ihr Narren!

Nun hoffe ich, dass ihr bei diesem etwas anderen Review bis zum Ende durchgehalten habt und jetzt noch in Kommentatorenlaune verfallt. Wie geht euer persönliches Hulkbuster-Battle denn aus? Lasst es uns doch hier drunter wissen!

3 Kommentare
Moritz
ADMINISTRATOR
PROFIL

Hinterlasse einen Kommentar

* Pflichtfeld. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlich.

3 Kommentare

  • HawaiiToad
    19. April 2019, 12:51

    "Einer reicht – theoretisch

    Die Frage, ob man beide braucht, beantworte ich klar mit nein. Beide Buster bauen auf demselben Prinzip auf und unterscheiden sich nur in der Ausstattung sowie der Optik."

    Diese Aussage ist auf der einen Seite verständlich, auf der anderen Seite aber eben auch grade wegen der Optik völlig willkürlich.

    Auf Minifiguren bezogen könnte ich dann sagen: "Eine von diesen reicht."
    Wenn ich mal Nebula aus den aktuellen Sets nehme, dann ist das eine Minifigur mit allen Grundteilen und ohne Haarteil/Helm.
    Mit den selben Teilen habe ich dann auch (allein bei Marvel): diverse Spider-Men, Deadpool, Drax, Cyclops, Venom, Carnage (beide ohne Tentakel), Cpt. America, Chitauri, Ebony Maw, Electro, Hydra Soldier, Iron Fist, Nick Fury, Power Man, Rhino usw.
    Unterscheiden sich alle nur durch die Farben und den Print ;o)

    Die Frage "Welches?" stellt sich dann halt nur, wenn man sich nur eines der Sets kaufen will und dann rein nach dem besten Buster fragt.
    Wer nun eben für die Sammlung eine bestimmte Rüstung haben will, muß eben auch zu dieser greifen, egal ob andere bautechnisch besser gelöst sind.
    Ich besitze alle 3, den aktuellen Hulkbuster und auch seinen Vorgänger sowie nun den WM-Buster.
    Am besten gefällt mir vom baulichen Aspekt her der WM-Buster. Hier sind auch die Schultern gut gelöst.
    Für die Sammlung benötige ich aber natürlich auch einen Hulk-Buster in rot-gold.
    Allen Buster gemein ist das sie viel zu groß sind.
    Sie dürften die Bigfig des Hulk vielleicht um einen cm überragen. Tatsächlich sind sie mehr als doppelt so groß wie ein Hulk oder eben wie 4 Minifiguren übereinander. Aber auch die Bigfigs sind idR auf ihre realen Vorbilder und auf die Minifiguren bezogen zu groß.
    Das hat dann mehr was von japanischen Mechas aus Anime-Serien, die sich in Häuserschluchten bekämpfen, als von den echten Bustern.

    mfg HT / Christian

    REPLY
    • Moritz@HawaiiToad
      21. April 2019, 20:17

      Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Du hast natürlich recht, Sammler werden nicht um beide Sets herumkommen. Aber wie du schon richtig sagst, Farben und Figuren variieren ständig. Das ändert aber nichts an der Tatasache, dass beide Buster im Review auf einer in allen wesentlichen Elementen nahezu identischen Basis aufbauen, die vor allem durch die Spielfunktionen verändert wird. Ich selbst habe mir ja auch beide geholt, weil ich sie beide toll finde. Aber nicht jedem passen zwei quasi gleichwertige Sets ins Budget, du kennst das sicher. Und ob nun aber Ant-Man oder War-Machine gegen die Bösewichte kämpfen, sollte auf den Spielspaß keinen Einfluss haben. Das meinte ich vor allem damit, dass bei einer bewussten und notwendigen Entscheidung für ein Modell die individuellen Vorlieben zählen. Vom Spielwert und auch in den Basis-Kategorien (Proportionen, Anzahl/Verteilung der Figuren, Maßstab, Steinezahl …) sind die Sets in meinen Augen absolut ebenbürtig.

      Die Dimensionierung ist natürlich eine andere Sache. Für mich zählt an dieser Stelle besonders, ob die Proportionen und Schlüsselmerkmale des Vorbildes getroffen wurden. Bei Modellen, die aufgrund von Stabilität und Details anders zu groß (wie die Buster) oder zu klein (z.B. Raumschiffe) ausfallen, versuche ich die Maßstäblichkeit zu ignorieren. Hier ist natürlich der Anspruch eines Sammlers oder Mocers anders, als der eines Kindes oder Lego-Designers. Beachtet man die bemerkenswerte Stabilität der Hulkbuster, bin ich in diesem Beispiel durchaus geneigt, die Umsetzung als schweren Mecha zu akzeptieren. Ich habe bisher auch nur wenige Marvel-Sets (die Big-Figs, die du ansprichst, gefallen mir zum Beispiel gar nicht), aber die Buster sehen nebeneinander im Regal einfach spitze aus. Aber das ist ganz klar meine subjektive Meinung. 🙂

      Übrigens: Hot-Toys hat z.B. einen echt genialen Buster im Programm. Aber die rund 800€ investiere ich dann doch lieber in Lego. Da habe ich beim Aufbau mehr Spaß. 😀

      Liebe Grüße,
      Moritz

      REPLY
      • HawaiiToad@Moritz
        22. April 2019, 18:29

        Moin Moritz,

        ach hör mir bloß auf mit HotToys. Hätte die Lotto-Fee in den vergangenen Jahren hier mal zugeschlagen, dann wären vermutlich Vitrinen voll geworden mit diesen tollen Figur-Modellen.
        Aber da heute selbst die weniger gefragten schon 200-300 Euro kosten und die vergriffenen älteren an die 800-1000 Euro reichen ist der Zug eh abgefahren für Otto-Normal.

        Der Hulkbuster wird mit 11 Fuß angegeben, also ca. 3.35 m.
        Wenn man bedenkt das eine Lego-Figur vielleicht einen Mann mit der durchschnittlichen Körpergröße von knapp 1.8 m darstellt, weiß man wie groß der Hulk-Buster im Grunde nur sein darf.
        Der Hulkbuster soll 3 Fuß größer sein als der Hulk, womit dieser wohl um die 2.43 liegt.

        Demnach sollte ein Hulkbuster also maximal die Bigifig-Außmaße anehmen.
        Die Buster sehen gut aus, sind aber so größentechnisch halt völlig überzogen.
        Das es möglich wäre macht ja "Igor" vor, da auch hier eine Minifigur reingesetzt werden kann.

        Der Sammler braucht alle die ihm wichtig sind.
        Bei SW würde ich eher verneinen.
        Wer bereits einen älteren Snowspeeder oder ähnliches besitzt braucht keinen neuen. Auch die alten Trooper müssen nicht zwangsläufig gegen neue ersetzt werden.

        mfg HT / Christian

        REPLY

Posts Carousel

Top Artikel

Neueste Artikel

Top Autoren

Meistkommentiert