Ein Fort im Paradies

Ein Fort im Paradies

In seinem neuesten Modell nimmt uns Greg Dlx auf eine Reise in karibische Gewässer mit. Nur allzu gerne würden wir durch die Mauern seines Lego-Piraten-Forts streunen oder am Strand eine Auszeit nehmen. Und ein bisschen können wir das auch: Die Details gibt es im neuesten Brickitdown Favorite Build.

Nachdem uns in den vergangenen Wochen immer wieder die Themen Game of Thrones und Avengers: Endgame beschäftigt gehalten haben, richten wir im heutigen Moc-Review den Blick auf eine deutlich klassischere Lego-Themenwelt: Wir reisen in die Karibik und werden zu Piraten. Genauer gesagt besichtigen wir Fort George, das neueste Modell von Greg Dlx.

Lego Piraten Fort

Ein Blick auf das Lego-Piraten-Fort George | © Greg Dlx auf Flickr

Inselfestung

Die weiß getünchte Anlage liegt auf einer geradezu paradiesischen Südsee-Insel, vermutlich nicht weit vom nächsten Handelshafen entfernt. Umgeben von Palmen und hohen Gräsern führt auf einer Seite der Anlegesteg ins Wasser, während sie auf der anderen an ein kleines Felsmassiv anschließt. Bautechnisch stechen dabei drei Details besonders ins Auge:

Zum einen ist die Inselfestung recht glatt gehalten und unterscheidet sich damit vom häufig in Erscheinung tretenden Trend detaillierter Backstein-Mauern. Abwechslung erreicht Greg durch die Verwendung hellgrauer Goldbarren, die leicht nach innen versetzt den bröckelnden Putz darstellen. Die ebenfalls hellgrauen Fenstereinfassungen runden dieses Bild ab. Wirken vergleichbare Techniken im Minifiguren-Maßstab oftmals zu schlicht, kann ich mir hier geradezu die grob gehauenen Blöcke der Grundmauern vorstellen.

Ergänzt wird dieses sehr puristische Bild durch die Verwendung dunkelorangener Slopes für die geraden Dachflächen. Im Kontrast dazu wirken die gesnotteten Turmrundungen zwar noppig, steuern aber zusammen mit einigen Akzenten in dunklem nougat (medium dark flesh) willkommene Abwechslung bei.

Lego Piraten Fort

Ein Steg im kristallklaren Wasser | © Greg Dlx auf Flickr

Kristallene See

Zuletzt ist besonders die Gestaltung des Strandes samt kristallklarem Wasser einen zweiten Blick wert. Letzteres ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn die Oberfläche der karibischen See besteht bei genauerer Betrachtung tatsächlich aus Edelsteinen in transparentem hellblau (trans light blue). Neben der eher ungewöhnlichen Technik unterstützt die Teilewahl aber durchaus die Tiefe des dargestellten Wassers, wie der teilweise versenkte Steg zeigt. Ergänzt wird der Strand durch eine perfekt gesnottete Linie aus feuchtem (dark tan) und trockenem (tan) „Sand“, die in eine weniger glattgespülte Häufung in klassischer Bautechnik mündet.

Natürlich gibt es darüber hinaus noch eine ganze Reihe schöner Details zu entdecken, vom Wasserfall bis hin zur Figurenwahl. Diese Erkundungstour möchte ich euch aber selbstverständlich nicht gänzlich abnehmen. Schaut doch mal auf Gregs Flickr-Stream vorbei, er freut sich bestimmt über das eine oder andere Like und eure Kommentare. Weitere Ansichten und auch weitere Forts findet ihr dort ebenfalls. Gerne könnt ihr uns auch wie immer unter diesem Artikel wissen lassen, ob ihr lieber vor oder hinter den Mauern des Lego-Piraten-Forts George Abenteuer erleben würdet?

Moritz
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